Orientierung
Fragen, die Familien jetzt haben.
Vieles ist bewusst noch offen. Eine Gründungswebsite, die das sagt, ist seriöser als eine, die Sicherheit vorspiegelt. Wo wir schon eine Richtung haben, schreiben wir sie klar.
Wo genau soll die Schule stehen?
Im Wendland, im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Ein konkretes Grundstück oder Gebäude ist noch nicht öffentlich festgelegt. Die Standortprüfung läuft. Sobald ein Ort belastbar ist, nennen wir ihn.
Was kostet die Schule?
Noch offen. Als freie Schule wird sie Schulgeld brauchen. Die Höhe steht nicht fest, solange Träger, Standort und Finanzplanung nicht tragen. Wir werden Gebühren transparent machen, bevor eine Vormerkung verbindlich wird. Niemand soll sich auf eine Zahl verlassen, die wir noch nicht rechnen können.
Muss die Familie einer Gemeinde angehören?
Nein. Es ist keine Gemeindeschule im Sinn einer Mitgliedspflicht. Der Campus soll eine evangelisch-biblische Bekenntnisschule sein. Familien sollten das Profil kennen und mittragen können: Bibel als Grundlage, klassisches Verständnis von Menschsein, Ehe und Familie, und die Würde jedes Kindes. Wer dazugehört, entscheidet sich für diese Schule, nicht für eine Parteimitgliedschaft.
Welche Kinder können aufgenommen werden?
Geplant ist eine Schule von Klasse 1 bis 10. Zum Zielstart 2027/28 suchen wir besonders Kinder für die Lerngruppen 1/2, 3/4 und 5/6. Jüngere Kinder und spätere Jahrgänge können wir vormerken, weil sie den Ausbau bestimmen. Aufnahmeverfahren, Kapazitäten und Kriterien folgen, wenn Genehmigung und Team stehen. Eine Vormerkung ist noch keine Zusage eines Platzes.
Wird es Ganztag geben?
Noch offen. Wir erfragen den Bedarf schon in der Vormerkung. Ob und in welchem Umfang ein Ganztagsangebot entsteht, hängt von Raum, Personal und Nachfrage ab.
Gibt es Schülerbeförderung?
Noch offen. Das Einzugsgebiet soll über Lüchow hinausreichen. Viele Familien werden fahren. Ob Bus, Bahn oder eine schulische Lösung möglich sind, hängt vom Standort ab. Deshalb fragen wir nach Fahrbereitschaft.
Wie groß werden die Klassen?
Geplant sind Mehrjahrgangsgruppen, nicht klassische Jahrgangsklassen. Im Endausbau denken wir an etwa 120 bis 140 Schüler in sechs Lerngruppen. Die genaue Gruppengröße bleibt eine Planungsgröße, keine Zusage.
Ist das eine Realschule?
Langfristig ja, zusammen mit der Grundschule: eine durchgängige Schule von Klasse 1 bis 10. Die Realschule soll den Erweiterten Sekundarabschluss I ermöglichen. Der Start soll mit Grundschule und den unteren Jahrgängen der Sekundarstufe I beginnen, sofern Team und Genehmigung das tragen.
Wie geht es nach Klasse 10 zum Abitur?
Eine eigene Oberstufe ist zunächst nicht vorgesehen. Der Weg zum Abitur bleibt über externe gymnasiale oder berufliche Oberstufen offen. Welche Kooperationen möglich sind, klären wir, wenn der Standort steht.
Was passiert, wenn der Start verschoben wird?
Dann verschieben wir. Unser Ziel ist Sommer 2027. Wenn Träger, Standort, Genehmigung, Team oder Finanzierung Anfang 2027 nicht tragen, starten wir lieber 2028. Vorgemerkte Familien informieren wir. Eine Vormerkung verfällt dadurch nicht.
Wann wird eine Vormerkung verbindlich?
Noch nicht. „Familie vormerken“ ist eine ernsthafte Interessenbekundung, kein Schulvertrag und keine Anmeldung. Verbindlich wird es erst, wenn Träger, Standort und genehmigungsrechtliche Voraussetzungen klarer sind und Sie einem Aufnahmeverfahren zustimmen. Bis dahin können Sie die Vormerkung jederzeit zurückziehen.