Ein Kind sitzt mit offenem Buch auf einer Bank und lacht in der Sonne

Vision

Ein christlicher Bildungscampus im Wendland.

Wir sehen einen Ort, an dem Kinder und Jugendliche in Wahrheit wachsen: fest gegründet im Evangelium, frei und urteilsfähig im Denken, stark im Charakter und bereit, Verantwortung für Familie, Beruf, Gemeinde und Gesellschaft zu übernehmen.

Warum wir gründen

Diese Schule entsteht nicht, weil im Wendland einfach noch ein Schulgebäude fehlen würde. Sie entsteht, weil Bildung immer ein Bild vom Menschen weitergibt. Sie sagt etwas darüber, was Wahrheit ist, worin Würde besteht, wie Freiheit verstanden wird und worauf ein Mensch sein Leben gründet.

Eltern sollen eine Schule finden, deren pädagogisches Fundament mit einem klassisch biblisch-christlichen Verständnis von Mensch, Welt und Wahrheit übereinstimmt. Zugleich soll diese Schule fachlich, pädagogisch und organisatorisch exzellent sein.

Wir bauen keine Angstschule und keinen Rückzugsort. Kinder sollen nicht von der Welt abgeschottet werden. Sie sollen lernen, ihren Glauben zu kennen und zu vertreten, Behauptungen zu prüfen, wissenschaftlich zu denken, Konflikte auszuhalten und dem Nächsten zu dienen.

Die Mission

Der Immanuel Campus Wendland begleitet Kinder und Jugendliche dabei, Gott zu kennen, Wahrheit zu suchen, selbstständig zu denken, ihren Charakter zu bilden, ihre Gaben zu entfalten und Verantwortung für ihr Leben und ihre Mitmenschen zu übernehmen.

Daraus folgen drei Bildungsaufträge:

  • Glauben leben. Jesus Christus und das Evangelium bilden das geistliche Zentrum. Biblische Inhalte werden nicht nur unterrichtet, sondern im Schulalltag gelebt. Ziel ist keine äußerliche Konformität, sondern tragfähige persönliche Überzeugung.
  • Denken lernen. Glaube und Vernunft werden nicht als Gegensätze behandelt. Kinder sollen zwischen Fakten, Annahmen, Interpretation und Weltanschauung unterscheiden lernen.
  • Zukunft gestalten. Schule dient dem Leben, nicht nur Prüfungen. Verantwortung, Arbeit, Handwerk, Wissenschaft, Kultur und Dienst am Nächsten gehören zusammen.

Biblische Position

Der Campus soll eine evangelisch-biblische Bekenntnisschule sein. Die Bibel ist normative Grundlage für Glauben und Leben. Texte werden ernst genommen und sorgfältig ausgelegt. Biblische Autorität wird nicht gegen intellektuelle Redlichkeit ausgespielt.

Der Mensch besitzt Würde, weil er von Gott geschaffen ist. Leistung begründet nicht den Wert eines Kindes. Schwäche hebt Würde nicht auf. Freiheit ist mit Verantwortung verbunden. Schuld und Vergebung gehören realistisch zum Menschenbild. Erziehung darf weder zynisch noch naiv sein.

Wir vertreten ein klassisch biblisches Verständnis von Mann und Frau, Ehe und Familie. Gleichzeitig gilt unverrückbar: kein Mensch wird herabgewürdigt, niemand wird wegen seiner Person ausgegrenzt. Die Würde des Menschen und die Zustimmung zu einer weltanschaulichen Position sind zwei verschiedene Dinge.

Der Campus ist christlich klar und parteipolitisch unabhängig. Er wird keine Parteischule. Kontroverse politische Fragen sollen als solche kenntlich gemacht werden. Schülerinnen und Schüler werden nicht auf ein Parteiprogramm verpflichtet.

Pädagogisches Profil

Hände führen den Meißel über eine Holzplatte

Christliche Identität und moderne, evidenzorientierte Pädagogik sollen zusammengeführt werden. Der Campus ist bekenntnisorientiert, aber nicht pädagogisch rückwärtsgewandt.

Geplant ist Mehrjahrgangslernen: Klasse 1/2, 3/4, 5/6, später 7/8, 9 und 10. Das passt zu einer dünn besiedelten Region, ermöglicht Helferrollen und gibt Raum für individuelles Lerntempo.

Forschungsräume, Technik, Werken, Kunst und Musik sollen nicht nachträglich ergänzt werden. Sie gehören von Anfang an zum Konzept. Leistung ist wertvoll, aber nicht identitätsstiftend. Fleiß wird gefördert, schwächere Kinder werden nicht beschämt.

Schulmodell

Langfristig entsteht eine durchgängige Schule von Klasse 1 bis 10: Grundschule und Realschule. Die Realschule soll den Erweiterten Sekundarabschluss I ermöglichen. Eine eigene Oberstufe ist zunächst nicht vorgesehen. Der Weg zum Abitur bleibt über externe gymnasiale oder berufliche Oberstufen offen.

Bevorzugter Start ist das Schuljahr 2027/28 mit drei Lerngruppen: 1/2, 3/4 und 5/6. Wenn nur die erste Klasse startet, können ältere Geschwister nicht aufgenommen werden. Familien müssten Kinder auf verschiedene Schulen verteilen. Deshalb wollen wir bewusst breiter beginnen, sofern Kapital und Team das tragen.

Im Endausbau denken wir an etwa 120 bis 140 Schüler in sechs Lerngruppen. Das bleibt eine Planungsgröße, keine Zusage.

Trägerkonzept

Träger der Schule soll das Salz & Licht Bildungswerk sein, aufgebaut als gemeinnützige GmbH. Bevorzugt werden drei bis fünf natürliche Personen als Gesellschafter. Verantwortung soll eindeutig zugeordnet sein.

Die Gesellschafterversammlung bestellt die Geschäftsführung. Die Geschäftsführung trägt Finanzen, Verwaltung, Immobilien und Fundraising. Die Schulleitung trägt Pädagogik, Unterricht, Kollegium und Schulkultur. Gesellschafter sollen die Pädagogik nicht im Alltag steuern. Operative Gremien sollen den Träger nicht entmachten.

Soziokratie ist nicht das Leitungsmodell der Schule. Partizipation im Alltag ist möglich, solange Verantwortung klar bleibt und Führung nicht durch Konsenszwang gelähmt wird.

Ein geistlicher Beirat kann später das Bekenntnisprofil schützen. Ein Förderverein kann eine breitere Unterstützerbasis sammeln. Beides ist Option, nicht schon beschlossene Struktur.

Das Gründungsteam

Die Initiative arbeitet derzeit am Träger, an der Bekenntnisgrundlage, am Standort und an der Genehmigung. Namen, Rollen und Gesichter des Kernteams werden veröffentlicht, sobald der Gesellschafterkreis und die Geschäftsführung belastbar feststehen.

Ein gutes Konzept ersetzt kein tragfähiges Team. Deshalb verteilen wir Verantwortung auf mehrere Personen und setzen nicht voraus, dass ein ganzes Schulgründungsprojekt nebenbei ehrenamtlich getragen werden kann.

Wenn Sie pädagogisch, organisatorisch oder geistlich mitarbeiten wollen, schreiben Sie uns. Wir suchen insbesondere Schulleitung, Grundschulpädagogik, Sekundarstufe I, Finanzen und Immobilien.

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